Paarpraxis Raum Hera


Unterstützung für Einzelpersonen

Schwierigkeiten können in Beziehungen jeder Art auftreten: Mit Arbeitskollegen, Vorgesetzten, Nachbarn, Familienangehörigen oder Partnern.

Uns scheint es wesentlich, Beziehungsstörungen als Ausprägungen normaler psychologischer Prozesse aufzufassen, die den betroffenen Personen so negative Konsequenzen erzeugen, dass eine Psychotherapie sinnvoll ist. Deshalb werden wir Sie oder Ihren Partner nicht als "infantil", "unreif", "pathologisch", "schwer gestört" oder als "charakterlich defizitär" einstufen oder abstempeln! Wir gehen davon aus, dass jeder stark ausgeprägte Persönlichkeitsstil eine Ressource darstellt, die aber auch zu negativen Konsequenzen in Beziehungen führen kann.

In einer Einzeltherapie können Sie mit Hilfe des Therapeuten für Sie stimmige Lösungen finden, wenn Sie unter Situationen leiden wie beispielsweise:

Typische Themen in Partnerschaften:

  • Dauernde Angst, jederzeit verlassen werden zu können, oder bereits mehrfach die Erfahrung gemacht zu haben, aus dem Nichts verlassen worden zu sein.
  • In gewissen Situationen plötzlich auftretender, heftiger Ärger gegen den Partner, den Sie in seiner Heftigkeit selber schlecht einordnen können und der zu Konflikten führt. Sie denken zum Beispiel: "Es passiert mir immer wieder, es ärgert mich, dass es passiert, und trotzdem passiert es immer wieder. Ich kriege es nicht unter Kontrolle und später tut es mir leid oder schäme ich mich deswegen."
  • Das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, letztlich allein da zu stehen, nicht gesehen zu werden.
  • Das Gefühl, dauernd kritisiert zu werden und als Partner nicht ok oder liebenswert zu sein.
  • Das Gefühl, dass der Partner immer wieder Ihre Grenzen verletzt oder in vielen Bereichen über Sie bestimmt.
  • Immer wieder auftretende Situationen, in denen Sie Schuld oder Scham empfinden.
  • Unter dem Gefühl zu leiden, in wichtigen Bereichen nicht oder nicht mehr vertrauen zu können.
  • Übermässige Eifersucht
  • Innere Konflikte betreffend die eigene Sexualität, Treue, etc.
  • Entscheidschwierigkeiten zwischen zwei möglichen Partnern

Typische Themen aus dem Berufsleben:
  • Trotz äusseren Erfolgen ein häufiges Grundgefühl von diffuser Unzufriedenheit zu erleben.
  • Das Gefühl, die Erwartungen der Vorgesetzten oder eigene Erwartungen nicht erfüllen zu können.
  • Schwierigkeiten haben nein zu sagen.
  • Konflikte schlecht aushalten können, ihnen deshalb ausweichen und damit die eigenen Grenzen schlecht schützen können.
  • Sich gemobbt oder sonst ungerecht behandelt fühlen.
  • Entscheidschwierigkeiten bei der Frage, ob Sie die Arbeitsstelle wechseln sollten.


Therapieziele: Was möglich ist
Sie erhalten ein besseres Verständnis davon, wie Sie ticken und lernen, die eigenen Impulse und ihr Erleben besser zu verstehen. Sie werden auch besser verstehen, mit welchen frustrierten Bedürfnissen Ihre starken Emotionen zusammenhängen. In der Folge wird es Ihnen besser gelingen, mit ähnlichen Situationen im Alltag klarzukommen, das heisst, Sie können ausgewogen und angemessen reagieren und werden nicht mehr so stark betroffen. Sie können als Person flexibler werden. Sie wissen besser, was ihnen gut tut, was Ihnen wirklich wichtig ist. Sie können sich für diese Ziele effizienter einsetzen. Dies wird eine grössere allgemeine Zufriedenheit mit sich selbst und mit Ihren Lebensumständen zur Folge haben.

Was nicht möglich ist:
Es ist nicht möglich, und das ist ganz klar auch nicht das Ziel (!), dass Sie zu einer anderen Person werden. Sie bleiben sich selbst, und das ist auch gut so!

Übrigens: Es spricht für Sie, wenn Sie Psychotherapie in Anspruch nehmen!
Menschen, die niemals freiwillig den Gang in die Praxis eines Psychotherapeuten antreten würden, argumentieren gerne: „Da gehen doch nur Bekloppte hin!“ Wer noch nie eine Psychotherapie oder eine Paartherapie gemacht hat, blickt vielleicht auf die herab, die es tun. Aber seien Sie ganz sicher – umgekehrt ist es genauso! Sobald die Klienten begriffen haben, um was es geht und was es bewirkt, neigen sie dazu, ein klein wenig elitär zu werden und zwischen denen zu unterscheiden, die ihr Bewusstsein schon erhöht und sich entwickelt haben, und denen, die den Weg der persönlichen Entwicklung und der Arbeit an sich oder an ihrer Beziehung scheuen.