Paarpraxis Raum Hera




Systemische Sexualtherapie nach Prof. Clement
Aktuell: Die Therapeutenliste mit den in der Schweiz ansässigen Sexualtherapeuten finden Sie hier: http://www.ifsex.de/therapeutenliste/?cn-s=&cn-cat=203

Die systemische Sexualtherapie ist ein Ansatz, mit dem Lösungen besonders in folgenden Konstellationen anvisiert werden können:

  • Lustlosigkeit eines oder beider Partner
  • Unterschiedliche Bedürfnisse der Partner hinsichtlich Art und/oder Häufigkeit der sexuellen Kontakte
  • Grenzen hinsichtlich Treue, Öffnung der Partnerschaft oder Ausmass der erwarteten Offenheit
  • Ambivalenzen in Bezug auf die Realisierung sexueller Fantasien oder Wünsche

Hintergründe und Erklärungen zum Ansatz

Der Freizügigkeit, mit der heute im medialen Raum über Sexualität debattiert wird, steht in Partnerschaften oft eine Tabuisierung sexueller Themen gegenüber. Paare, bei denen einer oder beide Partner sexuell unzufrieden sind, haben meist erhebliche Mühe, miteinander ins Gespräch über ihre Sexualität zu kommen. Sexualität ist eine sehr persönliche Frage subjektiven Erlebens, und so unterschiedlich wir Menschen sind, so vielseitig und anders kann auch unsere Sexualität sein. Mit zunehmender Beziehungsdauer beschränken viele Paare ihre Sexualität auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, also auf das, von dem beide annehmen, dass es beim andern auf Zustimmung stossen könnte. Beide sind sich diesem Umstand meist nicht bewusst. Die Konsequenz davon kann aber sein, dass Vieles, was im individuellen sexuellen Profil des einen oder andern Partners möglich wäre, nicht kommuniziert wird, entweder bewusst oder möglicherweise auch deshalb, weil die Person selbst gar keinen Zugang zu diesen Bereichen ihrer Sexualität hat. Im Ergebnis erlebt sich die Person als lustlos.


Der Ansatz von Professor Clement setzt beim individuellen Begehren an und ermöglicht beiden Partnern, auf die Suche nach einer für sie stimmigen, zu ihnen als Person passenden Sexualität zu gehen. Der Ansatz ist damit stark ressourcenorientiert. So betrachtet er auch Scham und Hemmungen als Kompetenzen, die davor schützen können sich Dinge zuzumuten, die einem nicht gut tun.